'Zahlen des Schreckens' laut ZDF - Wir sagen: Zahlen zum Handeln!
Einzelhandel im Strukturwandel: 15 % Leerstand, tausende Insolvenzen, schrumpfende Margen: Die Zahlen des ZDF sind ein Weckruf. Doch in einem schrumpfenden Markt wird jeder Besuch wertvoller – und Bewegungsdaten entscheiden, wer den Strukturwandel gestaltet und wer ihn nur erleidet.
15 Prozent Leerstand in deutschen Innenstädten. Rund 2.440 Insolvenzen im Einzelhandel allein 2025. Und laut Prognose des Handelsverbands Deutschland Ende 2026 nur noch rund 296.600 stationäre Geschäfte - etwa 70.000 weniger als vor zehn Jahren.
Anfang August hat das ZDF diese Zahlen zu einem eindringlichen Bild zusammengefügt: Der stationäre Einzelhandel gehört zu den am stärksten schrumpfenden Wirtschaftsbereichen des Landes. Die Ursachen sind bekannt und werden nicht so schnell verschwinden: der anhaltende Boom des Onlinehandels, eine hartnäckige Kaufzurückhaltung und Gewinnmargen, die zwischen Energiekosten, Mieten und Inflation immer weiter unter Druck geraten.
Ehrlich gesagt: Bewegungsdaten drehen diesen Strukturwandel nicht um. Kein Sensor bringt die Innenstadt der 2000er zurück, und niemand sollte das versprechen. Der Onlinehandel bleibt, und die Innenstadt als reines Konsumzentrum hat ausgedient.
Und trotzdem steckt in den ZDF-Zahlen eine Aussage, die genau in die andere Richtung zeigt.
„Wer Frequenz zurückholen will …“
Patrik-Ludwig Hantzsch von der Creditreform Wirtschaftsforschung bringt es in dem Artikel auf den Punkt: Wer Frequenz zurückholen wolle, müsse den Menschen wieder Gründe geben, überhaupt in die Innenstadt zu kommen. Der HDE argumentiert in dieselbe Richtung – Einkaufen ist der Hauptgrund für einen Innenstadtbesuch, und ohne Geschäfte verliert das Zentrum seine Lebendigkeit. Aber:
Die Innenstadt kann als reines Konsumzentrum nicht überleben.
Dr. Alexander von Preen, Präsident des Handelsverbands Deutschland (HDE)
Hier verschiebt sich die Logik: In einem wachsenden Markt verzeiht das Volumen viele Fehler. In einem schrumpfenden Markt tut es das nicht mehr. Wenn weniger Menschen kommen, wird jeder einzelne Besuch wertvoller – und jede Entscheidung nach Bauchgefühl teurer.
Umsatz zeigt das Ergebnis. Frequenz zeigt das Potenzial.
Ein Standort meldet sinkende Umsätze. Aber warum?
Kamen schlicht weniger Besucher?
Blieb die Besucherzahl stabil, aber die Konversionsrate sank?
Waren die Stoßzeiten personell nicht abgedeckt?
Erzeugte eine Kampagne Aufmerksamkeit, aber zu wenige Käufe?
Reine Umsatzzahlen können diese Fragen nicht beantworten. Sie zeigen das Ergebnis, nicht die verpasste Chance. Erst die Verbindung von Besucherfrequenz und Verkaufsdaten macht sichtbar, wo Potenzial entsteht – und wo es verloren geht.
Genau das ist der Punkt, an dem es für Einzelhändler und Center-Betreiber im Jahr 2026 nicht weniger, sondern mehr auf präzise Bewegungsdaten ankommt. Nicht als Selbstzweck, sondern als Grundlage für jede einzelne Entscheidung im knapper werdenden Spielraum:
Personaleinsatz an der tatsächlichen Nachfrage ausrichten, statt an starren Plänen.
Öffnungszeiten dort verlängern oder kürzen, wo die Frequenz es rechtfertigt.
Marketingwirkung entlang des gesamten Weges vom Besuch bis zum Kauf bewerten – nicht nur am Endumsatz.
Flächen und Mietermix an realen Laufwegen ausrichten, statt an Annahmen.
Die Transformation braucht ein Fundament aus Daten
Die Fachleute im ZDF-Beitrag fordern zu Recht eine Transformation der Innenstädte: neue Nutzungskonzepte, eine stärkere Mischung aus Handel, Wohnen und Freizeit, attraktivere öffentliche Räume.
Aber jede dieser Entscheidungen – welcher Mix, an welcher Stelle, zu welcher Zeit – setzt voraus, dass man versteht, wie sich Menschen tatsächlich durch einen Standort und eine Innenstadt bewegen. Wer diesen Wandel gestalten will, kann ihn nicht im Blindflug planen.
Daten sind nicht die Rettung des Einzelhandels. Aber sie sind der Unterschied zwischen einem Standort, der seinen Rückgang nur verwaltet, und einem, der die verbleibende Nachfrage konsequent nutzt und die Weichen aktiv stellt.
In einem Markt, in dem jeder Besuch zählt, ist die zentrale Frage nicht mehr ob man seine Frequenz misst – sondern ob man aus dem, was man misst, auch handelt.
Wie präzise Besucherfrequenzdaten Umsatz, Personaleinsatz und Filialperformance verbessern, lesen Sie in unserem ausführlichen Leitfaden: Besucherzählung im Einzelhandel.
Sie messen. Sie lernen. Sie bleiben vorn. Wir begleiten Sie bei jedem Schritt.
15 Prozent Leerstand in deutschen Innenstädten. Rund 2.440 Insolvenzen im Einzelhandel allein 2025. Und laut Prognose des Handelsverbands Deutschland Ende 2026 nur noch rund 296.600 stationäre Geschäfte - etwa 70.000 weniger als vor zehn Jahren.
Anfang August hat das ZDF diese Zahlen zu einem eindringlichen Bild zusammengefügt: Der stationäre Einzelhandel gehört zu den am stärksten schrumpfenden Wirtschaftsbereichen des Landes. Die Ursachen sind bekannt und werden nicht so schnell verschwinden: der anhaltende Boom des Onlinehandels, eine hartnäckige Kaufzurückhaltung und Gewinnmargen, die zwischen Energiekosten, Mieten und Inflation immer weiter unter Druck geraten.
Ehrlich gesagt: Bewegungsdaten drehen diesen Strukturwandel nicht um. Kein Sensor bringt die Innenstadt der 2000er zurück, und niemand sollte das versprechen. Der Onlinehandel bleibt, und die Innenstadt als reines Konsumzentrum hat ausgedient.
Und trotzdem steckt in den ZDF-Zahlen eine Aussage, die genau in die andere Richtung zeigt.
„Wer Frequenz zurückholen will …“
Patrik-Ludwig Hantzsch von der Creditreform Wirtschaftsforschung bringt es in dem Artikel auf den Punkt: Wer Frequenz zurückholen wolle, müsse den Menschen wieder Gründe geben, überhaupt in die Innenstadt zu kommen. Der HDE argumentiert in dieselbe Richtung – Einkaufen ist der Hauptgrund für einen Innenstadtbesuch, und ohne Geschäfte verliert das Zentrum seine Lebendigkeit. Aber:
Die Innenstadt kann als reines Konsumzentrum nicht überleben.
Dr. Alexander von Preen, Präsident des Handelsverbands Deutschland (HDE)
Hier verschiebt sich die Logik: In einem wachsenden Markt verzeiht das Volumen viele Fehler. In einem schrumpfenden Markt tut es das nicht mehr. Wenn weniger Menschen kommen, wird jeder einzelne Besuch wertvoller – und jede Entscheidung nach Bauchgefühl teurer.
Umsatz zeigt das Ergebnis. Frequenz zeigt das Potenzial.
Ein Standort meldet sinkende Umsätze. Aber warum?
Kamen schlicht weniger Besucher?
Blieb die Besucherzahl stabil, aber die Konversionsrate sank?
Waren die Stoßzeiten personell nicht abgedeckt?
Erzeugte eine Kampagne Aufmerksamkeit, aber zu wenige Käufe?
Reine Umsatzzahlen können diese Fragen nicht beantworten. Sie zeigen das Ergebnis, nicht die verpasste Chance. Erst die Verbindung von Besucherfrequenz und Verkaufsdaten macht sichtbar, wo Potenzial entsteht – und wo es verloren geht.
Genau das ist der Punkt, an dem es für Einzelhändler und Center-Betreiber im Jahr 2026 nicht weniger, sondern mehr auf präzise Bewegungsdaten ankommt. Nicht als Selbstzweck, sondern als Grundlage für jede einzelne Entscheidung im knapper werdenden Spielraum:
Personaleinsatz an der tatsächlichen Nachfrage ausrichten, statt an starren Plänen.
Öffnungszeiten dort verlängern oder kürzen, wo die Frequenz es rechtfertigt.
Marketingwirkung entlang des gesamten Weges vom Besuch bis zum Kauf bewerten – nicht nur am Endumsatz.
Flächen und Mietermix an realen Laufwegen ausrichten, statt an Annahmen.
Die Transformation braucht ein Fundament aus Daten
Die Fachleute im ZDF-Beitrag fordern zu Recht eine Transformation der Innenstädte: neue Nutzungskonzepte, eine stärkere Mischung aus Handel, Wohnen und Freizeit, attraktivere öffentliche Räume.
Aber jede dieser Entscheidungen – welcher Mix, an welcher Stelle, zu welcher Zeit – setzt voraus, dass man versteht, wie sich Menschen tatsächlich durch einen Standort und eine Innenstadt bewegen. Wer diesen Wandel gestalten will, kann ihn nicht im Blindflug planen.
Daten sind nicht die Rettung des Einzelhandels. Aber sie sind der Unterschied zwischen einem Standort, der seinen Rückgang nur verwaltet, und einem, der die verbleibende Nachfrage konsequent nutzt und die Weichen aktiv stellt.
In einem Markt, in dem jeder Besuch zählt, ist die zentrale Frage nicht mehr ob man seine Frequenz misst – sondern ob man aus dem, was man misst, auch handelt.
Wie präzise Besucherfrequenzdaten Umsatz, Personaleinsatz und Filialperformance verbessern, lesen Sie in unserem ausführlichen Leitfaden: Besucherzählung im Einzelhandel.
Sie messen. Sie lernen. Sie bleiben vorn. Wir begleiten Sie bei jedem Schritt.
Wir wissen nicht was die Zukunft bringt...
...aber wir wissen Eines ganz sicher: Wer auf Daten setzt, ist besser vorbereitet!

Wir wissen nicht was die Zukunft bringt...
...aber wir wissen Eines ganz sicher: Wer auf Daten setzt, ist besser vorbereitet!

Wir wissen nicht was die Zukunft bringt...
...aber wir wissen Eines ganz sicher: Wer auf Daten setzt, ist besser vorbereitet!





